Zur Ruhe kommen – 5 Gründe weshalb Meditation für Mamas goldwert ist

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Der Terminkalender ist bereits bis zum Platzen gefüllt, die Kinder wollen jede freie Minute mit dir haben und jetzt auch noch meditieren? Ja, genau darum!

Keine Angst, du musst nicht eine Stunde kerzengerade & regungslos im Lotussitz sitzen und an nichts denken. Für mich ist stundenlanges Stillsitzen eine Foltermethode: Schon in der Schule fiel mir das schwer. Stattdessen schlug ich lieber Räder auf der Wiese oder ging zu meinen Tanzklassen. Später, während meiner Tanzausbildung lernte ich Meditation kennen. Sie half mir, konzentriert zu sein, mein Lampenfieber wegzuatmen und meine Balance zu finden. In meiner Yogalehrerausbildung hatte Meditation keinen großen Anteil, aber für mich ist Yoga Meditation in Bewegung. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, dass man überhaupt nicht immer stillsitzen muss. Wenn man erstmal die Basis gefunden hat, kann man nahezu überall und jederzeit meditieren.

 

Meditation hilft dir

  1. Ruhiger und gelassener zu bleiben und bei herausfordernden Situationen nicht gleich die Geduld und die Nerven zu verlieren
  2. Bei allem, was gleichzeitig zu tun ist & all den Dingen, die dir durch den Kopf gehen, fokussiert zu bleiben
  3. Stress abzubauen und stressbedingte Alterungsprozesse zu verlangsamen
  4. Gedankenkreisen und Grübeleien zu vermindern und dadurch besser zu schlafen
  5. Präsenter zu sein und bei dir selbst zu bleiben, achtsam für deine Emotionen, deine Worte und dein Handeln zu sein

 

Wie du mit der der Meditation beginnst

Klar weißt du, dass dir das Meditieren theoretisch guttun würde, aber du hast ja keine Zeit und Ruhe dafür. Allein der Gedanke daran, eine weitere Aufgabe in den Alltag zu integrieren stresst dich? Da kann ich dich beruhigen: Du kannst ganz kurze Meditationen in deinen Alltag einbauen und wirst sehr schnell die positiven Effekte spüren.

 

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Einen Meditationsplatz einrichten

  • Auch wenn du im Prinzip überall meditieren kannst, hilft es am Anfang einen festen Ort einzurichten. Suche dir einen ruhigen Ort bei dir Zuhause. Eine kleine Ecke reicht aus, aber es sollte immer der gleiche Platz sein.
  • Richte dir einen „heiligen Ort“ so ein, dass er einladend ist: schaffe dir einen kleinen Altar mit Gegenständen, die dir Kraft geben, wie frische Blumen, ein Stein oder eine Muschel, die du im Urlaub gefunden hast, ein Bild von einem Menschen, den du bewunderst oder von der du viel lernen kannst oder eine kleine Buddha Statue.
  • Zünde dir eine Kerze an.
  • Setze dich bequem im Kreuz- oder Fersensitz auf ein Kissen oder Meditationskissen.
  • Wenn es dir hilft, zur Ruhe zu kommen, mache dir ruhige Meditationsmusik an und oder ein Räucherstäbchen.

 

Eine einfache Meditationsübung

  • Gehe sicher, dass du für diese Zeit ungestört sein kannst
  • Schalte alle elektronischen Geräte auf Flugmodus oder aus
  • Stelle dir einen Wecker auf 5, 10 oder 15 Minuten, je nachdem, wieviel Zeit du hast.
  • Setze dich in einen bequemen, aufrechten Sitz
  • Schließe deine Augen, lege die Hände auf den Knien oder Oberschenkeln ab
  • Beobachte, wie der Atem durch die Nase ein- und ausströmt
  • Schaue dir deine Gedanken an, ohne sie zu werten, lasse sie wie Wolken an dir vorüberziehen. Konzentriere dich weiterhin auf deinen Atem. Er bringt dich ins hier und jetzt.
  • Atme nun für 4 Zeiten ein, halte den Atem für 6 Zeiten und atme für 8 Zeiten aus
  • Bleibe dabei aufrecht sitzen.
  • Wenn du deinen Wecker hörst, beende die Übung und nehme dir Zeit noch etwas nachzuspüren. Nehme alle Veränderungen wahr.
  • Räkel und strecke dich und stehe erst langsam auf.

 

Wie häufig du meditieren solltest

Wenn du es am Anfang schaffst, zweimal in der Woche zu meditieren, hast du schon viel gewonnen. Du wirst schnell merken, welche Veränderungen es bringt. Suche dir eine optimale Zeit, in der dir nichts dazwischenkommen kann und plane diese fest ein. Es gibt auch Apps, die an die Meditationszeit erinnern, aber es reicht, wenn du dir selbst eine Erinnerung stellst. Nur, wenn du regelmäßig dazu kommst, kannst du auch langfristig von der Meditation profitieren. Wenn du morgens etwas früher aufstehst, bevor alle anderen wach sind, wirst du merken, dass du viel entspannter in den Tag startest und dich weniger stressen lässt. Findest du abends die Zeit, kannst du leichter vom Tag abschalten und entspannter in den Schlaf gleiten. Dadurch wachst du erholter auf. Wenn du lieber mal zwischendrin etwas Zeit für dich hast, vielleicht in der Mittagspause oder wenn deine Kinder Mittagschlaf machen, ist dies auch gut, um mit frischer Energie in die zweite Tageshälfte zu starten.

Das Wichtigste ist: beginne jetzt. Genau jetzt ist die richtige Zeit, etwas Neues zu beginnen oder deine Meditationspraxis aus früherer Zeit wiederaufzunehmen.

Viel Freude damit!

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